Die vier Grundlagen erfolgreichen Flirtens: Kongruenz in jeder Hinsicht

by Butterfly on 3. September 2010

Der zweite Teil meiner neuen Artikelreihe “Die vier Grundlagen erfolgreichen Flirtens”, diesmal das Thema: Kongruent sein, aber was heißt das überhaupt?

Kongruenz ist ein weitgefasster Begriff. Ich verstehe ihn und will ihn in diesem Sinne jetzt gebrauchen, als die Geradlinigkeit des eigenen Handelns.

Bedeuten soll das, dem zu folgen, was man entweder durch das eigene Handeln von Anfang an in Gang gesetzt hat, aber auch vor allem sich selbst. Damit kommen wir auch wieder auf den ersten Teil zu sprechen.

Anfangs habe ich in vielen Fällen die Frauen aus dem ersten Teil – die objektiv wie subjektiv die schönsten für mich waren – indirekt angesprochen, mit einem Vorwand. Es gab beispielsweise einmal den Fall, da war ich in einer Bar in Erlangen, die an diesem Abend ausgeräumt und zum kleinen Club umfunktioniert war, in der ich schon recht früh eine Frau sah, die meinen Blick immer wieder auf sich gezogen hat. Mit der Zeit bemerkte ich, wie auch sie immer wieder in meine Richtung sah, mir näher kam, mich anlächelte. Natürlich ging ich zu ihr hin. Und ich weiß bis heute nicht warum, aber ich fragte sie, was sie tun würde, wenn sie für 24 Stunden ein Mann wäre, eine Routine, die ich vor sehr langer Zeit einmal benutzt habe. Sie blickte mich irritiert an und fragte mich, „warum ich das denn frage?“. Ich sagte, ich wolle nur ihre Meinung wissen. Doch sie drehte sich nur kommentarlos um und ging.

Später sah ich sie wieder, ging erneut zu ihr hin. Ich wollte wissen, warum sie so komisch reagiert hatte, wo sie mich doch davor die ganze Zeit angelächelt hat: Ich wusste es damals noch nicht, heute ist ihre Antwort nur logisch für mich.

Sie sagte, „wir wussten doch beide, dass wir was voneinander wollen, so offensichtlich wie wir uns die ganze Zeit angeschaut haben, ich bin ja sogar noch extra in deine Nähe gegangen. Und da sprichst du mich mit so einem scheiß an? Vergiss es.“

Ich sagte dann, dass ich eben nervös war und mich nicht getraut habe, ihr zu sagen, wie gut sie mir gefällt. Sie erwiderte darauf nur, „das du nervös gewesen bist, hat man dir auch so angemerkt, aber das wäre mir egal gewesen, wenn du zumindest dazu gestanden hättest, was du fühlst“, drehte sich um und ging.

Nicht nur in einer Hinsicht, nein, sogar in zweierlei Hinsicht war ich an diesem Abend inkongruent. Beide Hinsichten sind tödlich, wenn es um erfolgreiches Flirten geht.

Ersten war ich in inkongruent ihr gegenüber. Obwohl sie mir so gut gefallen hat und klar war, dass es ihr ebenso geht, sage ich ihr das nicht direkt, sondern gehe mit einem Vorwand zu ihr. Klar, dass sie das irritiert. Jetzt werden sich vielleicht einige fragen, warum sie dann bei meiner Ehrlichkeit im Nachhinein nicht wenigstens positiv reagiert hat, aber genau das war ja die Inkongruenz, die ich in diesem Fall meine. Ich gebe meinen Vorwand auf, bin ehrlich, nur das hätte ich sofort sein sollen. Frauen mögen keine Inkongruenz, wenn ihnen etwas vorenthalten wird, Dinge nicht ausgesprochen werden, Männer nicht einfach nach ihrem Gefühl handeln und dazu stehen.

Genau das ist die zweite Inkongruenz, um die es mir geht. Die gegenüber mir, meinem Gefühl. Genau dem habe ich aus Angst nicht gefolgt. Und dieses Gefühl im Speziellen (in diesem Fall), darum ging es schon im ersten Abschnitt.

Das war auch schon der 2.Teil, im Dritten kommen wir zum Thema der Nachvollziehbarkeit und wie diese zur Vertrauensbildung beiträgt.

Liebe Grüße,
Philipp

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by Butterfly am 3. September 2010 · 0 comments

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