So oder so ähnlich – die genaue Schreibweise konnte ich selbst mit Hilfe von Onkel Google nicht herausfinden – hieß eine Fernsehsendung meiner Kindheit. Ich fand sie zum kotzen, aber eine gewisse Wahrheit kann ich ihr trotzdem nicht absprechen. Es war wohl doch mehr der Moderator, der mir die Sendung damals versaut hat.
Nichts desto trotz möchte ich sie heute aufgreifen. Die Bilder von damals habe ich dabei noch genau vor Augen. Ein oder mehrere Frauen oder Männer haben einen Traum, der Moderator mit seiner Thomas Anders Frisur stellt sich mit stolzgeschwellter Brust vor sie und gemeinsam wiederholen sie tarzangleich immer wieder das gleiche Kredo für die Kamera. Tschaka, du schaffst es! Denn daran, dass sie ihren Traum verwirklichen können, dass sie es schaffen, glauben die Teilnehmer nicht.
Und jeder von uns kennt diese limiterenden Glaubenssätze, die uns im Weg stehen. Bevor ich aber mit virtuellen Tomaten beworfen werde, nein, “Tschaka, du schaffst es!” als Lösung aller Dinge möchte ich euch nicht nahe bringen, dafür aber einen Weg, wie ihr jede Schwäche, die ihr an euch seht und die euch im Weg steht so vermitteln könnt, dass jede Frau und jeder Mann sie locker und entspannt aufnehmen wird, statt sie euch zum Verhängnis zu machen.
Du fühlst dich zu dick? Zu alt? Du machst dir Sorgen, weil du in Zeiten der Wirtschaftskrise deinen Job verloren hast? Egal, was es ist, es steht dir nur so lange im Weg wie du dir selbst nicht das Gegenteil beweist. Das kannst auch nur du selbst, aber ich werde dir jetzt verraten wie. Was du brauchst ist ein positives Referenzerlebnis, der praktische Beweis, dass deine Plautze eben doch eigentlich egal ist.
Um dieses Refernzerlebnis mit meiner Vorgehensweise zu schaffen braucht es eigentlich nur eins – ein gutes Gespräch mit einer Frau, die dir gefällt. Wenn du das mal wieder hast und ihr gerade ein Thema beendet habt erinnere dich an diesen Beitrag und versuch doch einfach mal folgendes: Zeig, begründe und mach dich nachvollziehbar.
Wie, das will ich dir an einem praktischen Beispiel vermitteln. Nehmen wir mal an, du fühlst dich zu dick. Trotzdem sprichst du natürlich Frauen an, aber weil du dich eben so fühlst kannst du nie völlig selbstsicher auftreten. Tief in deinem Unterbewusstsein nagt es an dir deswegen. Dennoch führst du gerade kein schlechtes Gespräch mit einer süßen Frau.
Du: “Übrigens, ich will dich mal was fragen.”
Sie wird dich natürlich fragen lassen.
Du: “Ich fühle mich ehrlich gesagt immer etwas unsicher wegen meinem Gewicht. Ich glaube immer, das sieht richtig scheiße aus, dabei versuch ich das ja eh zu ändern, aber irgendwie entmutigt es mich trotzdem immer wieder. Findest du es schlimm?”
Ich sage dir, was passieren wird, sie wird Nein sagen. Wieso denn? So schlimm ist es doch nicht, denn sie redet nicht umsonst mit dir. Und indem du offen zu dem stehst, was dich unsicher macht zeigst du umso mehr Stärke und wirst vor allem anderen herausfinden, eigentlich bildest du dir nur etwas sein. Ich gebe zwar ehrlich zu, natürlich kann es passieren, dass sie sagt, es könnte besser um deine Fitness stehen, aber ich garantiere dir, sie wird nicht sagen, “ja, ich finde es schlimm, ich werde deswegen keinen Sex mit dir haben.”
Sie redet nicht umsonst schon länger mit dir. Und genau so wird es mit allem anderen sein, was dich vielleicht unsicher macht. Ich selbst habe Schwächen, teilweise auch Schwächen, die ich nicht mal ändern kann – beispielsweise meine dünnen Haare, meine notorischen Augenringe, dass ich eine sehr blasse Hautfarbe habe,… Und viele mehr.
Ich weiß aber, sie ändern nichts daran, dass ich es schaffe, es heißt in diesem Fall genau die Frauen zu begeistern, die ich will. Ich habe lange daran gezweifelt, aber heute habe ich meine positiven Referenzerlebnisse, heute weiß ich, es waren nur limitierende Glaubenssätze, es ist wirklich so: “Tschaka, ich schaff es!”
Du auch, nimm dir den Mut und finde es heraus. Viel Spaß dabei.
Liebe Grüße,
Philipp
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