Pussys? Frauen sind es auch.

by Butterfly on 25. September 2009

Was meint er damit? Das wird wohl der erste Gedanke gewesen sein, der euch erfasst hat als ihr die Überschrift dieses Artikels gelesen habt.

Mit Pussy meine ich in diesem Artikel aber weder das weibliche Geschlechtsorgan noch Katzen, sondern viel mehr fehlende soziale Intelligenz und fehlendes Selbstvertrauen, die beiden Haupteigenschaften derjenigen, die man in unserer Szene als AFC bezeichnet.

Sie finden meist über irgendwelche Umwege hierher, das Symptom immer gleich – keine Frauen. Dennoch ist es keine Krankheit, die dahinter steckt, obwohl auch die Resultate immer gleich sind – die beiden Hauptgründe dafür habe ich oben definiert.

Meine Erfahrung sagt, so wie diese bei uns Männern verbreitet sind, so sind sie es genau so bei Frauen. Der Vorteil von Frauen liegt natürlich auf der Hand, sie haben – trotz jedweder „Ich bin der Preis“ – Affirmation, die ihr euch in den Kopf hämmert – dennoch die Wahl. Es gibt diese Ausnahmefälle, in denen der Mann einmal den Ton angibt, ob er jetzt mit ihr Sex hat, das will ich gar nicht abstreiten, aber jene bestätigen trotzdem nur die Regel. Genau deswegen ist es mir selbst lange nicht aufgefallen, aber wenn man einmal genau darauf achtet fällt es einem wie Schuppen von den Augen.

Auf jeden selbstbewusstseinslosen Mann, der nicht weiß, was er da in dieser sozialen Dynamik fabriziert kommt auch eine Frau, die es genau so nicht rafft und an Selbstzweifeln leidet. Und was passiert, wenn zwei Blinde aufeinandertreffen? Sie handeln sich ordentliche Kopfschmerzen ein.

Aber lasst mich erklären, wieso ich so denke, was das mit Verführung zu tun hat und vor allem wie es euch helfen kann.

Frauen sind also auch Pussys, aber warum denn eigentlich?

Plaudern wir doch mal aus dem Nähkästchen. Kennt ihr diese Frauen, die kein Wort rausbringen, aber dennoch bei euch bleiben? Oder kennt ihr diese Männer, die sich selbst aus der Interaktion werfen, indem sie euch anpflaumen, weil die Frau, in die sie seit 3 Jahren verliebt sind, nur euch anschaut? Aber vielleicht sagen euch ja auch diese Frauen etwas, denen ihr ein freundliches „Hi“ entgegenwerft und die euch diese nette Geste mit einem „Verpiss dich“ – Blick danken oder euch ignorieren.

Und welchem Mann erging es nicht schon so, dass er extrem auf diese eine Frau stand und bei ihr dann leider nur noch nervöse Zuckungen und Gestammel zu Stande gebracht hat. Schon mal jemand gesehen, wie sich Frauen verhalten, wenn sie einen Mann wirklich toll finden? Wenn kein Kleidungsstück, keine Haarsträhne und kein Accessoire mehr vor ihren nervös zitternden Händen sicher ist.

Lustig ist das auch mit diesem Tornado in der Bauchgegend, wenn Mann sich denkt, er wird gleich diese süße Frau ansprechen. Noch amüsanter finde ich allerdings Frauen, die ich geküsst habe, stehen gelassen habe, weil da eben etwas anderes gerade interessanter war und die mir dann auf Schritt und Tritt folgen, aber jeden Augenkontakt mit mir nervös abbrechen und darauf warten, dass ich zu ihnen zurück komme.

Interessante Parallelen, findet ihr nicht? Man könnte glatt auf die Idee kommen, ja, dass Frauen nicht anders sind als Männer. Dass es Deutschland tatsächlich geschafft hat ein Volk von Selbstzweiflern und sozialen Krüppeln hervorzubringen. Ich schreibe bewusst Deutschland, denn ich habe auch andere Länder erlebt, wo es besser ist. Natürlich, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Aber letztendlich hoffe ich einfach, ihr stimmt mir zu, es kann so sein, die meisten Frauen und Männer sind gleichermaßen Pussys.

Frauen sind also genau so unsicher wie ich, super, aber was bringt mir das, wenn ich sie verführen will?

In erster Linie bringt es dir Entspannung, hoffe ich und ein Bewusstsein dafür, dass du locker bleiben kannst.

Es soll dir außerdem vor Augen führen, dass Frauen, die bösartig auf ein freundliches „Hi“ reagieren eigentlich nur arme, unsichere Mauerblümchen sind, auch wenn sie manchmal durchaus gut aussehen. Arroganz und Unhöflichkeit in Bezug auf andere Menschen, die man nicht kennt, das sind immer Zeichen von Schwäche.

Für mich heißt das, ich gebe ihnen eine zweite Chance, sage vielleicht lächelnd „mit dem Blick würde Obelix vor Schreck glatt nochmal in den Topf fallen und dann wird er zu Stein, das willst du doch nicht, oder? Ich bin auch schon ganz verängstigt.“

Und vielleicht gebe ihr sogar eine dritte Chance mir soziale Kompetenz zu beweisen und wie ein normaler Mensch auf Freundlichkeit zu reagieren, aber wenn sie dann dazu immer noch nicht in der Lage ist? Dann gehe ich weiter, innerlich lächelnd, denke mir, armes Mädchen, was bist du nur so unsicher? Bist doch ne Süße.

Dann gibt es da noch schüchterne Frauen, man will nett mit ihnen plaudern, aber irgendwie kommen sie nicht so aus sich raus. Der angehende Verführer hält das oft für eine Ablehnung seiner Person und will ihr mal zeigen, wo es lang geht. Doch die Arme weiß nur nicht, was sie tun soll, ihr fehlt es leider an dem Selbstbewusstsein gegenüber Fremden so offen zu sein wie gegenüber Freunden.

Vielleicht hilft es ihr ja eher, wenn man weiter freundlich bleibt und die Situation offen anspricht, beispielsweise, indem man sagt „ich weiß, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, einfach etwas von sich zu erzählen, ich war früher selbst sehr schüchtern, in diesen Fällen habe ich meist einfach gelächelt, um mir nicht so dumm und sprachlos vorzukommen.“

Wisst ihr, natürlich kann es auch sein, dass sie die Ausnahme dieser Regel und einfach nicht daran interessiert ist mit ihr unbekannten Leuten zu reden, aber auch das führt, nachdem ich ihr noch eine weitere Chance gegeben habe, diesen Umstand zu ändern, nur dazu zu gehen und über ihre Unsicherheit zu lächeln. Denn Offenheit, Verständnis und Empathie gegenüber deinen Mitmenschen sind immer Zeichen von Stärke.

Ich könnte diese Liste noch endlos um weitere Beispiele ergänzen, aber ich glaube niemand will so viel lesen, mir jedenfalls wäre es zu viel, daher bringe ich den Sinn dieses Beitrages lieber noch einmal in wenigen Worten auf den Punkt.

Jeder von uns, ob Mann oder Frau, hat seine Fehler. Wir können Stärke zeigen, indem wir jedem von uns diese Fehler verzeihen und ihnen dennoch mit Freundlichkeit begegnen. Diejenigen von uns, die das zu schätzen wissen werden es uns mit ihrer Freundlichkeit danken.

Und die, die das nicht tun?

Mit denen will ich keine Zeit verbringen. Willst du es?

Grüße,
Butterfly

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by Butterfly am 25. September 2009 · 0 comments

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